logo

ACISJF - IN VIA
Geschichte

Der ACISJF, bis 1964 unter dem Namen "Internationaler Katholischer Mädchenschutzverein" bekannt, wurde in Fribourg, Schweiz, gegründet, im Jahre

1897
am 19. August, weniger als ein Jahr nach der Gründung des " Schweizer Mädchenschutzvereines " (23.09.1896) und zwei Jahre nach der Gründung des "Marianischen Mädchenschutzvereines für Bayern". Die prophetische Intuition der Gründerinnen muß besonders betont werden, denn in den Institutionen dieser Zeit gab es noch kaum einen internationalen Geist. So zeigte sich in Bayern und in der Schweiz die Notwendigkeit, alle Zentren, die das gleiche Ziel verfolgten, in einer weltumspannenden Organisation zu vereinen, damit keine junge Frau, die ihre Heimat ohne Informationen und ohne Unterstützung verlassen hatte, in der Fremde allein gelassen wäre.

Die ersten nationalen Komitees entstanden in Bayern, in der Schweiz und in Frankreich. In verschiedenen Ländern wurden Forschungen und Kontaktaufnahmen organisiert.

Beitritte zum internationalen Verband in Fribourg kamen bald aus Deutschland, England, Österreich-Ungarn, Luxemburg, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Skandinavien und Rumänien.

1898
Von diesem Jahr an erstreckte sich ein Netzwerk von Stützpunkten von Rußland bis zu den Vereinigten Staaten von Amerika, welches es ermöglichte, den jungen Frauen sichere Adressen und vielfältige Informationen zu geben.

1910
Teilnahme an der Gründung der Weltunion katholischer Frauenverbände (WUCWO).

1914-1918
Der erste Weltkrieg hatte einen Entwicklungsstop des Verbandes zur Folge, der nach dem Ende des Krieges weiterflorierte.

1939-1945
Der zweite Weltkrieg und die unmittelbare Nachkriegszeit stellten eine entscheidende Wende für den Verband dar. Man musste leider feststellen, dass er in den europäischen Ostblockländern verschwunden war.
Zu dieser Zeit wurden Kontakte in Lateinamerika aufgenommen, wo sich der Verband sehr schnell entwickelte.

1956
fand der Kongress des Verbandes in Mexiko statt. Regionale Treffen des Verbandes wurden zu dieser Zeit organisiert.

1964
Unter Berücksichtigung der schnellen Veränderung der Rolle der Frau in der Gesellschaft, betonte der Verband, anlässlich des Kongresses in Rom und unter Beibehalt des ursprünglichen Zieles, die Förderung der von ihrer Familien getrennten weiblichen Jugend und nannte sich von da an " Katholische Mädchensozialarbeit Internationaler Verband".

Die Situation der Frauen änderte sich auch in Afrika, wo viele Heime von religiösen Gemeinschaften gegründet worden waren. Der Verband nahm deshalb mit ihnen Kontakt auf.

1974
Dem Verband wurde beim EUROPARAT ein konsultativer Status verliehen.

1975
Anlässlich einer Generalversammlung in Rom empfing der internationale Ausschuss des ACISJF zwei Afrikanerinnen ; eine aus Togo, die andere aus Mauritius, die für Heime oder Hilfsorganisationen für Frauen verantwortlich waren.

1980
Die Generalversammlung baute regionale Strukturen auf und stimmte einer Charta "IN VIA" zu . Sie veranlasste eine zügige Anpassung aller regionalen Dienstleistungen und besonders der Heime an die neuen Bedürfnisse der Jugend von heute.

1985
Der ACISJF erlangt den konsultativen Status bei der UNESCO ( Organisation der Vereinigten Nationen für Ausbildung, Wissenschaft und Kultur).

1991
- ECOSOC : Eintragung als NSO
- Gründung eines IN VIA Center in Ost-Berlin.

1997
Infolge neuer Verordnungen der UNESCO erhält der ACISJF den Status "operativer Beziehungen".

 

Zurück zum Anfang